little blog things

The little big thing

Die Theorie.
Wir hatten da so eine Theorie. Die haben wir uns über die vielen Jahre in der Babyhartwaren-Industrie so zurechtgebastelt. Aus Erfahrungen mit Leuten, die wir so kennengelernt haben.
In dieses sehr spezielle und sehr emotionale Segment finden Unternehmer_innen gerne durch eigene Eltern-Erfahrungen.
Sie bekommen Kinder und sehen Lücken am Markt, optimieren Produkte, vermissen bestimmte Sachen oder beginnen, sich in das Segment einzuleben.
Das ist der eine Teil der Babybranche. Der Andere – und zu dem haben wir uns bislang gezählt – hat keine Kinder.
Und durch das dauernde umgeben sein mit Kinderthemen und -produkten scheint es, als wäre ihnen das genug, sodass sie das nicht auch noch zu Hause bräuchten.
Der aufmerksame Leser hat es eben bemerkt: „Bislang“ stand dort.

Die Ausnahme.
Denn – unserer schönen Theorie zum Trotz – bilden wir schon bald eine Ausnahme zu unserer unbelegten Regel:
Ende April steht Nachwuchs ins Haus. Ein Agenturbaby.
Und das nehmen wir zum Anlass, auch unseren blog ein wenig „familiärer“ und persönlicher zu gestalten. Zumindest teilweise.
Wir versuchen natürlich, auch weiterhin ganz objektiv über Tolles und Neues aus der Baby- und Kinderproduktwelt zu berichten. Und über Trends, Gesellschaftliches und Interessantes rund ums Familienleben.
Und dennoch wird es sicher hier und da ein wenig subjektiv.

Die nächste Theorie.
Eine andere selbst aufgestellte Regel aus vielen Jahren Branchenleben lautet nämlich: Unternehmer aus der Branche, die eigene Kinder haben, verlieren die Objektivität.
Da heisst es schnell „Aber mein Sohn kann das schon – die Altersangabe stimmt nicht!“ oder „Aber meine Tochter steht nicht auf die Farbe XY – das kommt am Markt nicht an!“
Das hoffen wir zu vermeiden. Und sollten wir doch in diese Falle tappen: Bitte lautstark drauf hinweisen!

Die Praxis.
Wir freuen uns auf unser „little big thing“ – und werden das immer wieder mal aus Sicht von Papa (Joerg), Mama (Annina) und beobachtender Agenturtussi (Eva) kundtun.
„Agenturtussi“ war im Übrigen die selbstgewählte Bezeichnung. Nur dass das klar ist.

Kinderbet

Ein Bett übrigens steht schon mal im Zimmer. Und auch sonst laufen die Vorbereitungen nestbautriebmässig auf Hochtouren: Wer noch was von den vielen Sachen braucht, die wir aus Platzgründen gerade loswerden müssen, gerne melden.

Das Bett ist aus den 70ern. Ein ehemaliges Krankenhausbett. Noch scheint’s uns praktisch. Ob das so bleibt wird die Zeit zeigen.

So, what do you think ?