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Shoppen ohne schlechtes Gewissen?

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Jeder hat sie sicher schon das ein oder andere Mal vor dem Kauf eines neuen Kleidungsstückes gehabt: Gewissensbisse! „Wo und unter welchen Umständen wurde das denn eigentlich produziert?“, nagt der Gedanke in unserem Hinterkopf. „Letztens lief doch erst eine Reportage über miserable Produktionsbedingungen und Ökobilanzen im Fernsehen“, erinnern wir uns. Ein Unternehmen macht es seinen Kunden jetzt ganz leicht. VAUDE – das sportliche Familienunternehmen vom Bodensee hat sich den Leitsatz „Verantwortung für Mensch und Natur“ auf die Fahne geschrieben.

„Green Shape“ heißt die VAUDE-Garantie für umweltfreundliche und nachhaltige Produkte aus ressourcenschonender Herstellung. Dafür wurde das Unternehmen am 27. November als Deutschlands nachhaltigste Marke mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Nicht ganz unwichtig: diese Auszeichnung ist nicht irgendeine, sondern wird in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel vergeben.

Aber was heißt „Nachhaltigkeit“ in der Welt der Sport- und Outdoorbekleidung überhaupt?

Das eben angesprochene „Green Shape-Prinzip“ bedeutet: VAUDE arbeitet nach einem „Reinheitsgebot“ für Textilien. Nur geprüfte und und als unschädlich befundene „Zutaten“ für die Kleidung dürfen verwendet werden. Das macht sie sicher und sauber.

Vielen Eltern ist das gerade beim Sport ihrer Kinder wichtig. Kleidung, in der getobt, gespielt und auch geschwitzt wird, sollte gänzlich frei von Schadstoffen sein. Besonders in den Winterferien wird da oft nach passender Skikleidung geschaut. Für viel Bewegungsfreiheit, eine gute Belüftung und eine nachhaltige Produktion stehen die Skitouren-Outfits für Kinder aus der aktuellen Kollektion.

Die „Boys Paul Performance Jacket“ (90 Euro, auch in anderen Farben erhältlich) wird ohne Fluorcarbone (PFC) hergestellt. Das ist eine chemische Verbindung, die bei vielen Outdoor-Produkten zur Imprägnierung eingesetzt wird. Kritiker sagen, dass sie nicht abbaubar sei, im Körper bleiben und gesundheitsschädlich sein könnte.

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Das Modell für sportliche Mädchen kostet ebenfalls 90 Euro und folgt den Sicherheits- und Ökostandards von VAUDE (auch in anderen Farben erhältlich):

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Die Skihose ist unisex und kostet 80 Euro (auch in anderen Farben erhältlich):

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Und: die Produkte sollen möglichst recycelbar sein. Vorher wird also überlegt, welche Komponenten der Kleidung repariert oder korrekt entsorgt werden können, ohne dabei die Umwelt zu belasten.

Ein Beispiel ist der PETsi Kinder-Rucksack (45 Euro, auch in braun und navy erhältlich):

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„Aus gebrauchten Textilien oder PET-Flaschen stellt VAUDE neue Produkte her. Die Flaschen werden nach Gebrauch gereinigt, zermahlen und zu Garn verarbeitet. So entsteht ein hochwertiges Polyester, bei dem bis 50% Energie im Herstellungsprozess, 100 % fossile Rohstoffe und 50% CO2-Emission eingespart werden“, heißt es auf der Webseite.

Wer neugierig ist, wie man das schlechte Gewissen beim bevorstehenden Weihnachtsbummel zum Schweigen bringt, der findet hier weitere Infos: www.vaude.com

 

 

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