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Die Qual der KiWa-Wahl, Episode 2

Wir haben es ja bereits im ersten Teil erwähnt:
Kinderwagen zu kaufen ist nicht einfach. Also vor allem die Entscheidung nicht.
Auch dann nicht, wenn man glaubt, die Wagen alle bereits aus dem FF zu kennen.

Weiter geht’s also mit
Runde 2.
Unsere zweite Tour führt uns zu einem Einzelhändler für Babyartikel in Hamburg. Wir sind ja nun schon vorinformiert – und kommen mit einer entsprechenden Erwartungshaltung in das geräumige, jedoch völlig verbaute, Ladengeschäft.

Nach einer Runde durch die Möbelausstellung mit dem Schwerpunkt „skandinavischer Look“ entdecken wir die überschaubare Kinderwagenselektion. Bugaboo ist da vorhanden, sowie iCandy, deren Wagen uns allerdings ein wenig zu bling-bling sind.

An sich ja eine schöne Sache, wenn man nur das führt, wovon man als Verkäufer überzeugt ist. So macht man es auch Kunden nicht unnötig schwer – und kann sich in der Beratung auch intensiver mit den vorhandenen Modellen auseinandersetzen.

Mangels Berater sehen wir uns die Wägen jedoch erst mal selbst an – und stellen fest, dass sie mit Fahrradschloss auf den Podesten aneinandergekettet sind. In der hintersten Ecke des Ladens. Nachdem wir dann den Konfigurator-Flyer von Bugaboo eingepackt, und die Farbtafel betrachtet hatten, wurde auch Personal auf uns aufmerksam.

Leider konnte uns der Herr fachliche Fragen sowie Fragen nach Preisen und Lieferzeiten nicht wirklich beantworten – und so verlassen wir recht enttäuscht das Geschäft.

Das Teufelchen auf unserer Schulter raunt „Manchmal versteht man, wenn Einzelhandel nicht funktioniert“ – und das Engelchen auf der anderen Schulter hält dagegen mit „Vielleicht war es die Aushilfe, und der Schwerpunkt des Sortiments waren ja Möbel, und vielleicht waren wir augenscheinlich nicht die Zielgruppe…“ –
„Lasst uns lieber noch nen anderen Laden anschauen“, werfen wir zur gütlichen Einigung ein.

Der Weg führt uns also zur „Familienbande“ mitten in Hamburg.
Schon in der Tür des freundlich-aufgeräumten und hellen Ladengeschäftes werden wir mit einem fröhlichen „Moin!“ begrüßt.

familienbande

Nach einer kurzen Ladenrunde – auch hier ist die Vielfalt im Vergleich zu Baby One sehr eingeschränkt – wurden wir von Filialleiter in Empfang genommen und nach unseren Wünschen und Überlegungen befragt.

Schnell wird klar, dass auch hier der Bugaboo Buffalo der Wagen zu sein scheint, der unseren Wünschen entspricht.

Da der Hersteller sowohl online, als auch im Fachhandel eine recht strikte Preispolitik fährt – die Händler werden das dankend zur Kenntnis nehmen – kann uns die Familienbande zwar nicht im Preis entgegenkommen, aber dennoch attraktive Extras anbieten. Und zwar in Form einer Leih-Reisetasche für den Wagen und attraktiven Preisen für Extras wie Ledergriffe.

Nach einer kurzen Information zu Auto-Babyschalen – hier folgt sicher bald ein separater Bericht – verlassen wir das Geschäft. Wieder versöhnt mit dem Fachhandel.

Wer mehr zur Familienbande wissen möchte – wo die Standorte sind, oder was es im Onlineshop so gibt – hier geht’s zur Website der Familienbande

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