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Plastik ist nicht gleich Plastik

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Eigentlich reichen zwei Wörter, um zu erklären, warum dieser Start etwas Besonderes ist: sie lauten „eKoala“, also der Firmenname, und „Bioplastik“, das Material bezeichnend, aus dem die Produkte von eKoala hergestellt werden.

Nun gut, machen wir es doch etwas ausführlicher; aber bleiben wir bei diesen beiden Begriffen. „eKoala“ – so heißt das von den Geschwistern Beatrice und Daniele Radaelli im ganz in der Nähe von Monza und Mailand gelegenen Cavenago di Brianza neu gegründete Unternehmen. Wie uns Beatrice Radaelli erläuterte, fungierten als Namensgeber zum einen die Koalas, welche für diese Aufgabe wegen ihres putzigen Aussehens, aber auch wegen ihrer speziellen, besonders fürsorglichen und liebevollen Art, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern, gewählt wurden. Zum anderen war es das italienische Wort „eco“, kurz für „ecologia“, also Ökologie – denn diesem Anspruch fühlt sich eKoala zutiefst verpflichtet.

Was uns sogleich zum zweiten Wort bringt: „Bioplastik“. Doch bevor wir dieses näher erläutern, soll zunächst ein Blick auf die Produkte erfolgen, die eKoala anbietet. Und passend dazu ein Zitat von der Homepage von eKoala: „Made in Italy war schon immer ein Synonym für Qualität, Kreativität und Handwerkskunst, aber vor allem Ausdruck von Schönheit. [Unsere] Produkte sind das Resultat einer kontinuierlichen Suche nach ästhetischer Harmonie, die auch Ergonomie und Funktionalität nicht vergisst.“

Was zu beweisen wäre? Aber gern doch – man werfe einfach einen Blick auf Essgeschirr, Becher und Besteck:

eKeat

eKuà

eKikò

– auf Lätzchenhalter:

eKibby

– und auf Beißringe:

eKummy

eKolly

So sieht das also aus, wenn Anspruch und Wirklichkeit perfekt zusammenpassen. Was aber hat es denn jetzt mit „Bioplastik“ auf sich? Nun, im umgangssprachlichen Gebrauch bezeichnet der Begriff Plastik bekanntermaßen Kunststoffe – deren Hauptmerkmal, der Name sagt es ja schon, die Künstlichkeit ihrer Bestandteile ist, welche sie, und deswegen auch das Wort Plastik (von griech. plássein: „aus weicher Masse bilden, formen, gestalten“), so formbar machen.

Nun ist aber inzwischen hinlänglich bekannt, das Kunststoffe nicht nur Segen, sondern immer mehr auch Fluch sind. Warum also nicht das Merkmal ihrer Formbarkeit behalten, für ihre Herstellung jedoch auf ungiftige, natürliche, erneuerbare und zu 100% biologisch abbaubare Rohstoffe setzen? Nämlich auf Mais, Rote Beete und Rutenhirse (ein in den Ebenen Nordamerikas beheimatetes Präriegras)? Genau das hat eKoala getan – und somit Produkte erschaffen, die nicht nur klasse aussehen, sondern auch in ökologischer Hinsicht mit einem absolut reinen Gewissen benutzt und wertgeschätzt werden können. Was wir schlichtweg genial finden! Auf der eKoala-Homepage könnt ihr euch natürlich noch viel detaillierter über deren Philosophie und Strategie sowie über die Produkte und deren Bezugsmöglichkeiten informieren.

Wir jedenfalls wünschen jetzt schon viel Erfolg und freuen uns, dass immer mehr Menschen mit Unternehmergeist verstanden haben, was es braucht, um diese Welt zu einer Besseren zu machen!

So, what do you think ?